Bei Temperaturen um die 30°C, blauer Himmel und Sonne ohne Ende trafen sich insgesamt 30 Mitglieder der Jugendfeuerwehren Groß-Karben,
Klein-Karben und Okarben im Gerätehaus Am Breul zum diesjährigen Berufsfeuerwehrtag.
Nun schon zum fünften Mal in Folge hieß es für die drei Wehren gemeinsam Einsätze zu bewältigen und dies erneut 24 Stunden lang.
Die Mitglieder im Alter von 11 bis 17 Jahren schliefen wieder im Gerätehaus, ständig auf der Hut nach dem Alarmgong.
Mehrfach mussten sie innerhalb eines Tages ausrücken, wie es bei der echten Berufsfeuerwehr auch so üblich ist.
Dienstbeginn war um 10:00 Uhr und schon nach der Fahrzeugeinteilung ging es gegen 11:30 Uhr zu einem Brandmeldereinlauf bei der Firma Rapps.
Mit Blaulicht und Sirene ging es hierbei quer durch die Stadt.
Nach dem verdienten Mittagessen und einem Fehlalarm, der genauso zum Alltag gehört wie ein Feuer oder einem Verkehrsunfall, ging es gegen 15:30 Uhr zu einem Lagerhallenbrand nahe des Klein-Kärber Friedhofs.
Da sich diese Lagerhalle auf dem Gelände des Obst- und Gartenvereins befindet, dieser außerhalb der Stadt und somit auf Feldgelände liegt, lies die Wasserversorgung zu wünschen übrig.
Nun hieß es „lange Wegstrecke“ bis zur Wasserentnahmestelle, die sich zu alle dem auch noch einige hundert Meter abwärts befand, verlegen.
Aber auch dies gehört zu den Aufgaben eines Feuerwehrmannes.
Wie viel Schlauch wird benötigt?
Wo stell ich die Feuerlöschkreiselpumpe hin?
Für die Jugendlichen jedoch kein Problem.
Nach nur wenigen Minuten hatten alle Rohre Wasser.
Nach rund einer Stunde konnte wieder abgerückt werden.
Diese Einsätze sollten jedoch nicht die einzigen gewesen sein.
Unter anderem mussten die Kids nachts, gegen 22:00 Uhr zu einem angenommenen Gartenhüttenbrand nach Okarben und gleich morgens gegen 07:00 Uhr, wo alle Jugendlichen noch schliefen, zu einem
Verkehrsunfall ausrücken.
Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt und bei herrlichem Sonnenschein gab es neben Wasserschlachten viele Spiele und viel Abwechslung.
Alles in allem war auch der diesjährige gemeinsame Berufsfeuerwehrtag, der die Zusammenarbeit mit anderen Stadtteilwehren, gemäß „Gemeinsam sind wir stark“ stärken soll, ein voller Erfolg.
Nicht ohne Grund zählt solch ein Berufsfeuerwehrtag zum größten Highlight des Jahres bei allen Jugendfeuerwehrmitgliedern.
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